Hildegardausstellung im Museum am Strom

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Conrad und das Rätsel um die Nonnen vom Rupertsberg

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Rupertsberg

Modell des Klosters RupertsbergUm 1150 verließ Hildegard von Bingen mit 20 Gefährtinnen die Frauenklause am Kloster Disibodenberg, nachdem ihr Erstlingswerk „Liber Scivias“ seit 1147 große Bekanntheit erlangt hatte. Ihr erstes eigenes Kloster gründete sie am Rupertsberg bei Bingen. Hier erhielt die Äbtissin, die nun ihr zurückgezogenes Klausnerinnenleben zugunsten eines ausgeprägten öffentlichen Wirkens aufgab, Anschluss an die wichtigen Verkehrs- und Kommunikationswege des Rheins. Zunächst diente eine wieder hergerichtete alte Kapelle, die dem einst an diesem Ort lebenden hl. Rupert (+um 700) gewidmet war, dem neuen Konvent als Kirche. Vermutlich zwischen 1155/58 und 1165 entstand die neue Klosteranlage mit der dreischiffigen, repräsentativen Kirche im Zentrum. In ihren knapp 30 Rupertsberger Jahren entstanden die meisten Werke Hildegards; in der hiesigen Schreibstube (Skriptorium) wurden sie auch kopiert und nahmen von hier aus ihren Weg in alle Welt. Noch immer ungeklärt ist indes, ob auch die berühmten Miniaturen der Visionsschriften Hildegards im Rupertsberger Skriptorium konzipiert und gemalt worden sind.1632, im dreißigjährigen Krieg, wurde das Kloster zerstört. Die Schwestern, Teile des Klosterinventars und die Reliquien Hildegards fanden in Hildegards zweiter Klostergründung Eibingen bei Rüdesheim Aufnahme. Die Rupertsberger Ruinen nutzte der Konvent fortan als landwirtschaftliches Hofgut, ehe der größte Teil der noch vorhandenen Bausubstanz in der Mitte des 19. Jahrhunderts dem Bau der Nahe-Eisenbahn weichen musste.