Hildegardausstellung im Museum am Strom

Erhalten Sie Einblicke in das Leben und Werk der heiligen Hildegard

Mehr erfahren
Hildegardausstellung im Museum am Strom

Conrad und das Rätsel um die Nonnen vom Rupertsberg

Eine Kinder- und Familienrallye entlang des Hildegardweges

Mehr erfahren
Conrad und das Rätsel um die Nonnen vom Rupertsberg
Tickets online

Online-Ticketshop

Kaufen Sie Ihre Tickets für Binger Veranstaltungen online im Ticketportal "ADticket".

Mehr erfahren
Ticketshop
Pauschalarrangements

Bingen im Paket

Arrangements für Gäste

Mehr erfahren
Pauschalen
Bingen swingt

Bingen swingt

Bingen swingt - Internationales Jazzfestival der Spitzenklasse

Mehr erfahren
Bingen swingt

Abtei St. Hildegard

Abtei St. HildegardOberhalb der Stadt Rüdesheim liegt die weithin sichtbare Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard. Zwar wurde sie nicht von Hildegard von Bingen selbst gegründet, sieht sich aber in der Nachfolge ihrer Klostergründung in Eibingen, die Anfang des 19., Jahrhunderts aufgehoben und größtenteils abgerissen wurde, und bewahrt die Tradition von Kloster Rupertsberg, das bereits 1632 durch die Schweden zerstört worden war. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Verehrung Hildegards von neuem erstarkte, entstand die Idee einer Neugründung. Der Plan ging vor allem auf den Limburger Bischof Peter Joseph Blum (1842-1883) zurück, der Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (1834-1921) zu einer Stiftung anregte. Am 2. Juli 1900 erfolgte die Grundsteinlegung und schon vier Jahre später konnte das Kloster von Benediktinerinnen aus der Abtei St. Gabriel in Prag bezogen werden.

Die kunstvolle Innenausmalung der Klosterkirche gilt als eine der gelungensten Kompositionen der „Beuroner Kunstschule“, ist aber leider zum Teil übertüncht worden. Die besinnliche und harmonische Atmosphäre wurde dadurch aber nicht beeinträchtigt. An der nördlichen Seitenwand widmete der Maler Paulus Krebs der Klosterpatronin Hildegard einen fünfteiligen Bildzyklus mit Szenen ihres Lebens. Die Kirche selbst wurde im neoromanischen Stil erbaut. Der nördlich des Presbyteriums gelegene Nonnenchor kann von den Nonnen direkt über den Kreuzgang betreten werden. Die übrigen Gebäude beherbergen Refektorium, Kapitelsaal, Bibliothek, das Konventzimmer und die Zellen der Nonnen. Teil der Klosteranlage sind außerdem die Gärten sowie der Klosterfriedhof.