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Sprecherkreis ehemaliger Hertiestandorte fordert Aufklärung von Deutscher Bank

Mi 19.12.2012 | Hertie

Oberbürgermeister Thomas Feser fordert Co-Chef Jürgen Fitschen auf Verantwortung zu akzeptieren

In einem Schreiben an den CO-Chef der Deutschen Bank in Frankfurt, Jürgen Fitschen, fordert Oberbürgermeister Thomas Feser für den Sprecherkreis der Bürgermeister und Oberbürgermeister der ehemaligen Hertiestandorte, Aufklärung zur der Frage, inwieweit das Unternehmen Einfluss auf die Verwertung der Immobilien nimmt.

Hintergrund ist das Verhalten der Deutschen Bank im Falle der Hertieimmobilie in Schleswig. Noch im November stand das Objekt zur Zwangsversteigerung an. Um diese zu verhindern, tätigte die Deutsche Bank kurzfristig eine Überweisung von 140.000 Euro. „Dieses Verhalten ist absolut entgegengesetzt zu dem, was uns noch anlässlich unseres letzten Treffens in Frankfurt erklärt wurde“, zeigt sich der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser enttäuscht. Bei diesem Treffen der Bürgermeister und Oberbürgermeister in den Räumen der Deutschen Bank, am 22. November diesen Jahres, hatte noch ein hochrangiger Vertreter des Unternehmens beteuert, die Deutsche Bank habe keinerlei finanzielle Interessen mehr an den Hertie-Kaufhäusern, sondern halte nur noch die Grundpfandrechte.

„Mit der Verhinderung der Zwangsversteigerung wird bewusst eine städtebauliche Entwicklung in Schleswig verzögert; ein solches Vorgehen kann auch jeden anderen Hertiestandort treffen“, macht Thomas Feser die Befürchtungen der Stadtchefs deutlich. In unmissverständlich deutlichen Worten fordert er den Co-Chef der Deutschen Bank auf, diese möge endliche ihre Verantwortung akzeptieren, die sie mit der Weiterreichung des Hertiepaketes an Hatfield Philips International, der jetzige Grundpfandrechtsinhaber, nach wie vor habe. Gleichzeitig erwarteten die Vertreter der Kommunen der ehemaligen Hertiestandorte, das die Deutsche Bank dafür Sorge trage, dass das Gefeilsche um die Semiruinen in den Städten aufhört und Angebote von Investoren und der Städte zügig abgewickelt werden, so wie es in der Binger Erklärung vom 13. September diesen Jahres gefordert wurde.

„Wir werden alles in unserer Macht stehende unternehmen, damit die Politik durch neue Regelungen im Baugesetzbuch für die Zukunft solche Immobilienspekulationen verhindert“, macht Thomas Feser für den Sprecherkreis das weitere Vorgehen deutlich. So sollen auch in Deutschland die gesetzlichen Grundlagen dafür geschaffen werden, dass ein Geldinstitut auch nach einer Verbriefung von Forderungen weiterhin die Verantwortung tragen muss.

Außerdem sei man entschlossen, die Öffentlichkeit auf die Ursachen der Millionenschäden aufmerksam zu machen, die den Städten durch die Verschleppung der Verwertung der Immobilien entstanden ist. „Wir bedauern, dass die Gespräche in Bingen und Frankfurt nicht zu der Einsicht haben kommen lassen, dass die Zeit des Versteckens und der Verantwortungsdelegation vorbei ist“, stellt der Binger Oberbürgermeister abschließend fest. Mit der Abwendung der Zwangsversteigerung in Schleswig habe sein Haus ein hohes Maß an Vertrauen zerstört und man erwarte nun von Herr Fitschen, dass er sich genau wie in Stade für eine umgehende Lösung der Hertie-Immobilien in allen betroffen Städten einsetzen werde.

Schreiben an die Deutsche Bank als Pdf-Dokument zum Herunterladen&

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