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Angewandte Forschung der TH Bingen wird im Hermann-Hoepke-Institut gebündelt

Mo 13.02.2017 | Pressemitteilungen

v.l.n.r.: Oberbürgermeister Thomas Feser; Professor Salvatore Barbaro, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur; Hanna Ploechl, Enkelin von Hermann Hoepke; Landrat Claus Schick; TH-Präsident Professor Klaus Becker

Die Technische Hochschule Bingen eröffnet feierlich das HHI. Die TH will mit dem neuen Institut die Vielfalt ihrer Forschung unterstützen und Synergien nutzen.

In einem Festakt wurde am 2. Februar 2017 das neue Hermann-Hoepke-Institut (HHI) der Technischen Hochschule (TH) Bingen eröffnet. Darin bündelt und vernetzt die Hochschule ihre unterschiedlichen Forschungsaktivitäten im Bereich Agrar, Umwelt und Energie, Technik und Informatik. Rund 120 Gäste, darunter Verteter aus Politik, Wirtschaft und Bildung, waren gekommen, um das neue Institut zu feiern. Staatssekretär Professor Salvatore Barbaro vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur lobte die Technische Hochschule als „ein Paradebeispiel für gelungene Profilbildung, insbesondere auch mit der Eröffnung des Hermann-Hoepke-Instituts.“ Er hob die außerordentliche Bedeutung des Forschungszentrums für die Unternehmen in der Region heraus: „Das Institut ist ein Partner des Mittelstandes der Region, eine besondere Schnittstelle für Wissenschaft und Praxis.“ Dr. Achim Weber vom Wissenschaftsministerium betonte in seinem Grußwort, dass „die Erwartungen an die Wissenschaft in Bingen steigen.“

Festredner war Professor Rainer Grießhammer, Geschäftsführer im Öko-Institut e.V. Er beschrieb eindrücklich, welche Anforderungen Transformationen wie die Energiewende oder veränderte Ernährungsgewohnheiten an die angewandte Forschung stellen. Er war sich sicher, dass „die aktuellen Fragestellungen unserer Zeit genug Arbeit für das HHI bieten.“ Auch Landrat Claus Schick bestätigte: „Angesichts der technologischen Entwicklungen stehen wir vor einem großen Umbruch. Ich wünsche der Technischen Hochschule weiter große Absolventen, um diesen Herausforderungen zu begegnen.“ Die Leitung des Instituts liegt in den Händen von Professor Gerhard Roller, der die Stärken des Instituts vor allem darin sieht, Synergien zwischen den einzelnen Forschungsdisziplinen zu stärken. „Außerdem schaffen wir eine Plattform für anwendungsbezogene, gesellschaftlich relevante Themen für die Region und das Land.“

Das HHI ist nach dem Gründer der TH, Hermann Hoepke (1865-1928) benannt, der 1897 das Rheinische Technikum Bingen für die Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrotechnik ins Leben rief. „Hoepke war ein moderner Wissenschaftsmanager, der seiner Zeit voraus war“, betonte Dr. Matthias Schmandt, Leiter des Kulturamts und des Museums am Strom in seinem Vortrag. Eine Tafel der Stadt Bingen weist nun am Stadtgebäude der TH außerdem darauf hin, dass das Gebäude in Hermann-Hoepke-Technikum umbenannt wurde. Der Kreis der Festgäste schloss sich mit der Enkelin des Gründers, Hanna Ploechl, die gemeinsam mit Staatssekretär Barbaro die historische Plakette enthüllte.

Weitere Informationen: https://www.th-bingen.de/forschung/hermann-hoepke-institut/ueberblick/

Impressionen: https://youtu.be/b6OR1LJldLs

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