Der am 8. November 2009 gewählte Beirat für Migration und Integration der Stadt Bingen am Rhein hat seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung wurden die Beiratsmitglieder von Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen mit dem Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt Bingen und ihrer gesamten Bürgerschaft begrüßt und anschließend verpflichtet.

Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen im Kreise der Mitglieder des Beirats für Migration und Integration
Quelle: Stadt Bingen
Der Beirat wählte aus seiner Mitte Musa Arikan zum Vorsitzenden des Gremiums. Ihm zur Seite stehen Ognjenka Kranz als erste und Tülin Burak als zweite Stellvertreterin. Weiterhin gehören dem Beirat Dogan Burak, Mevlüt Cakmak, Merve Özdemir und Zafer Süngü an. Nach der Satzung über die Bildung des Beirates für Migration und Integration ist festgelegt, dass zu den gewählten sieben Beiratsmitgliedern zwei weitere Beiratsmitglieder berufen werden. Aufgrund des Votums des Stadtrates gehören Stefan Bastiné und Annette Renner diesem Gremium als berufene Mitglieder an.
In der Diskussion der Themenfelder, die der Beirat aufgreifen will, bezeichnet Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen das Erlernen der deutschen Sprache als zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Dies gelte für die Kinder, die Jugendlichen und die Eltern gleichermaßen. In diesem Zusammenhang hat sie insbesondere die Integrationskurse im Angebot der Volkshochschule hervorgehoben.
Der Vorsitzende, Musa Arikan, und die stellvertretende Vorsitzende, Ognjenka Kranz, sehen es als Aufgabe des Beirates an, auf die vielfältigen bestehenden Angebote für Migranten aufmerksam zu machen und eigene Projekte zu entwickeln.
Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen freut sich auf eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Beirat für Migration und Integration und sichert die Unterstützung des Stadtrates und der Verwaltung zu.