Blick von Burg Klopp ins Binger Loch

Herzliches Willkommen für Binger Delegation

Tuesday, 02. October 2012

Eine Binger Stadtfahne für Kutná Hora - v.re.n.li. Weinprinzessin Anna Steyer, Ivo Šanc, Thomas Feser, Wolfgang v. Stramberg, Hans-Jürgen Klöckner, Ulrich Mönch, Uwe Schmitt und Dr. Till Müller-Heidelberg | Quelle: Stadt Bingen
Eine Binger Stadtfahne für Kutná Hora - v.re.n.li. Weinprinzessin Anna Steyer, Ivo Šanc, Thomas Feser, Wolfgang v. Stramberg, Hans-Jürgen Klöckner, Ulrich Mönch, Uwe Schmitt und Dr. Till Müller-Heidelberg
Quelle: Stadt Bingen
Tief beeindruckt von der Schönheit und Historie der Partnerstadt Kutná Hora sowie der Gastlichkeit und Freundlichkeit der Menschen kehrte eine Binger Delegation, an der Spitze OB Thomas Feser, Partnerschaftsdezernent Uli Mönch und Beigeordneter Hans-Jürgen Klöckner, aus Kutná Hora zurück.

Damit sich auch einmal die Fraktionen ein Bild der neuen Partnerstadt machen konnten, hatte der Binger OB zu dieser Reise eingeladen, der die Fraktionsvorsitzenden Till Müller-Heidelberg (SPD), Wolfgang von Stramberg (FWG) sowie in Vertretung für Frank Berlep (CDU) Uwe Schmitt gefolgt waren. Ebenso mit dabei waren Binger Pressevertreter und Städtepartnerschaftsamtsleiter Dieter Glaab. Beim Empfang von Bürgermeister Ivo Šanc überreichte OB Feser als Gastgeschenk die Binger Stadtfahne sowie in Anlehnung an die große Münzprägetradition von Kutná Hora die neue limitierte Hildegard von Bingen-Medaille.

"Wir sind beeindruckt von den Baudenkmälern in Ihrer wunderschönen Stadt. Die Gemeinsamkeiten der beiden Städte: UNESCO Welterbe, Weinbau aber auch die Größe der beiden Städte sind für eine lebendige Partnerschaft beste Voraussetzungen. Und dass der Wein eine große Hilfe bei der Völkerverständigung ist, das zeigt auch das Engagement der beiden Binger Weingüter, die auf dem St. Wenzelsfest in Kutná Hora vertreten sind", so der OB. Im Namen der Delegation dankte er Bürgermeister Ivo Šanc für die Einladung sowie all jenen, die für die ausgezeichnete Organisation verantwortlich zeichneten.

Bürgermeister Šanc freute sich über den Besuch des "Binger Kollegen Thomas" mit seinen Begleitern. Er erinnere sich gerne an den Besuch in Bingen mit Unterzeichung der Partnerschaftsurkunde. Nun gelte es, weitere Projekte anzustoßen. Den beiden Stadtoberhäuptern geht es dabei vorab um die Förderung von Schulpartnerschaften und Kontakten zwischen Vereinen. Des Weiteren steht der Auftritt einer Jazzband aus Kutná Hora beim Jazzfestival "Bingen swingt" auf dem Plan und außerdem sollen beim Gegenbesuch im nächsten Jahr auch Vertreter aller im Stadtrat von Kutná Hora vertretenen Parteien dabei sein, um die Partnerschaft auf ein breites Fundament zu stellen.

Dass sich seit dem letzten Jahr in Kutná Hora einiges getan hat, davon konnte sich die Binger Delegation im Rahmen des Besuchsprogramms überzeugen. So
wurden große Teile der Altstadtbepflasterung und der Außenanlagen hinter der Barbarakathedrale abgeschlossen. Noch überraschender war der Besuch von Schloss Kacina, wo bei der letzten Besichtigung der ersten Binger Delegation lediglich die Bibliothek und das Theater gezeigt werden konnten. Diesmal waren alle Räumlichkeiten neu renoviert zu besichtigen, und zwar nicht nur die Herrschaftsräume dieses wunderbaren Empireschlosses, sondern auch die Gesinderäume mit der alten Küche und den Verpflegungsräumlichkeiten und den Kellern. Hier kann Geschichte lebendig vermittelt werden.
Einen Eindruck von den unmenschlichen Arbeitsbedingungen im Mittelalter in den Silberbergwerken und der teilweise beängstigten Enge erhielt die Binger
Delegation bei einer Führung durch ein ehemaliges Silbererzbergwerk.
Die Vielzahl der Angebote im kulturellen Bereich, die zahlreichen historischen Gebäude und die damit verbundenen anschaulichen Führungen, die auch in Deutsch angeboten werden, machen Kutná Hora gerade für Schulklassen zu einem absolut lohnenden Ziel, darüber waren sich alle Delegationsteilnehmer einig.

 

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