
Eingerahmt vom dem Vorsitzenden der Stefan George Gesellschaft e.V. Bingen Prof. Dr. Wolfgang Braungart (links) und Bürgermeister Ulrich Mönch zeigt Gisela Eidemüller vor der Skulptur Stefan Georges am Haferkasten die Nachbildung des Ältesten Stadtsiegels
Quelle: Stadt Bingen
Bürgermeister Ulrich Mönch zeichnet Stefan-George-Fachfrau aus
Mit der diesjährigen Jahrestagung der Stefan-George-Gesellschaft fand Bürgermeister Ulrich Mönch genau den richtigen und würdigen Rahmen, dem Gründungs- und langjährigen Vorstandsmitglied Gisela Eidemüller das Älteste Stadtsiegel der Stadt Bingen in Bronze zu verleihen.
"Dass das Werk einer der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Stadt, Stefan George, nach wie vor wirksam und unvergessen ist, verdanken wir den engagierten Menschen, wie Ihnen, die die Auseinandersetzung mit dem komplexen Werk und dem nicht einfachen Menschen betreiben und sich mit seiner Kunst auf ganz differenzierte Art und Weise auseinandersetzen", würdigte Bürgermeister Mönch das Engagement Gisela Eidemüllers.
In unserem Binger Alltag ist der Name Georges in vielen Bereichen gegenwärtig, sei es im Gymnasium, das seinen Namen trägt, sei es in den Straßen, die nach ihm benannt sind, der Gedenktafel an seinem Geburtshaus und nicht zuletzt im historischen Haferkasten, wo seit mehr als 16 Jahren das Stefan-George-Museum residiert mit der wunderbaren Statue Georges als deutlich sichtbarem Hinweis und Einladung zum Besuch.
"Ich bin froh, das von der George-Gesellschaft und ihren Mitstreitern betriebene Museum in unserer Stadt zu wissen. Mit der Auszeichnung danke ich Gisela Eidemüller ausdrücklich, dass ihre Tatkraft unserem Bingen nun schon über Jahrzehnte zugute kommt", sagte Bürgermeister Mönch. So wäre auch das Bestreben der Stadt für ein breites kulturelles Angebot unvollständig ohne das Stefan-George-Museum. Hier würden Einblicke in die wichtigsten Lebensstationen des Dichters bis hin zu persönlichen Gegenständen präsentiert. Zudem gebe es kundige Ansprechpartner, um sich umfassend über den großen Sohn der Stadt zu informieren.
Dabei verwies Bürgermeister Mönch darauf, dass sie als frühere stellvertretende Vorsitzende und jetzt schon langjährige Geschäftsführerin die organisatorische Arbeit im Hintergrund erledige und bei ihr immer wieder die Fäden zusammen liefen.
So wurde unter ihrer Mitwirkung zudem die Ausstattung des Museums wesentlich ergänzt und erweitert, sowie die Präsentation der Exponate verbessert.
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