
v.l.n.r.: OB Thomas Feser, Generaloberin Schwester Marie France Brassel und Schwester Ancilla Maria Ruf
Quelle: Stadt Bingen
Zum Antrittsbesuch trafen sich Generaloberin Marie France Brassel in Begleitung von Schwester Ancilla Maria Ruf von den Kreuzschwestern auf dem Rochusberg mit Oberbürgermeister Thomas Feser auf Burg Klopp.
Seit 1848 sind die Kreuzschwestern im Dienst von Schwachen und Armen und unterhalten auf dem Binger Rochusberg verschiedene Einrichtungen, darunter das Hildegardishaus, das Hildegard-Forum und die Kinder- und Jugendhilfe St. Hildegard. Die Kongregation, der Generaloberin Marie France Brassel, vorsteht, hat ihren Hauptsitz in Straßbourg, wo Adele von Glaubitz den Orden einst gründete. Neben Einrichtungen in Frankreich und Deutschland sind sie auch schon seit 1934 in Afrika, genauer gesagt in Kamerun tätig, zeigt die Generaloberin dem Oberbürgermeister im Gespräch den Wirkungskreis des Ordens auf. Neben ihr seien es fünf Rätinnen, die die Leitung der einzelnen Einrichtungen inne haben und den 150 Schwestern angehörigen Orden führen. Dabei habe man vor dem Hintergrund des fehlenden Nachwuchses bereits eine Reihe von Umstrukturierungen vorgenommen, um im Geist der Ordensgründerin die Häuser weiter bestehen lassen zu können. So überlege man zum Beispiel auf dem Rochusberg, in einem Teil des dortigen Mutterhauses, eine kleine Einheit zu schaffen, die etwa in Form eines Seniorenzentrums ältere Men-schen betreut.
Passend zur gerade erfolgten Erhebung Hildegards von Bingen zur Kirchenlehrerin hatte Generaloberin Marie France Brassel ein Geschenk in Form eines Kunstkalenders dabei, den sie Oberbürgermeister Thomas Feser überreichte. Die einzelnen Kalenderblätter zeigen zwölf Miniaturen der heiligen Hildegard im Rupertsberger Codex.
So stellten sich denn zum Abschluss des Besuches die beiden Schwestern und der Oberbürgermeister zum Erinnerungsbild mit Blick auf den Standort des einstigen Hildegardklosters Rupertsberg in den Burghof auf Burg Klopp.
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