Insolvenzverwalter und Kommunen nähern sich an
25 Vertreter von 31 Kommunen, in denen ehemalige Warenhäuser der Hertiegruppe leer stehen bzw. nur untergenutzt werden, trafen sich am 13. September 2013 erstmals in Bingen.
Auf Einladung von Oberbürgermeister Thomas Feser waren zudem die holländischen Insolvenzverwalter, Vertreter von Hatfield Philips, CR Investment Management GmbH, der Deutschen Bank, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des Wirtschaftsministeriums und der örtlichen Politik vertreten.
"Damit ist es uns gelungen alle Handelnden an einen Tisch zu bekommen und vor allem dabei Verantwortlichkeiten zu klären", freute sich Oberbürgermeister Feser über den großen Zuspruch zu dieser Veranstaltung. Im Ergebnis stimmten alle Anwesenden der sogenannten Binger Erklärung zu.
Insolvenzverwalter wie Grundpfandrechtsgläubiger werden dabei gleichermaßen in die Pflicht genommen. So soll nun auch der Abschluss von Verwertungsvereinbarungen innerhalb eines Monats gewährleistet werden.
"Nun ist jeder gefordert, sich einzubringen und den Investoren den Weg zu ebnen, damit in die "Hertieimmobilien" wieder Leben einkehrt und die Innenstädte wieder an Attraktivität gewinnen", sprach Thomas Feser abschließend allen Kommunalvertretern aus dem Herzen.
Bereits für den 22. November diesen Jahres ist das nächste Treffen angesetzt, in der Hoffnung, dann bereits erste Ergebnisse und Vertragsabschlüsse vermelden zu können.
Die Binger Erklärung im Wortlaut (pdf-Format)
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