Bürgerversammlung zum „Treff im Stift“
Am Mittwoch, den 29. August 2012, um 18:00 Uhr findet im Stift St. Martin eine Bürgerversammlung statt, zu der Oberbürgermeister Thomas Feser gemeinsam mit den Verantwortlichen für den „Treff im Stift“ alle interessierten BürgerInnen recht herzlich einlädt. Anlass für die Bürgerversammlung ist die Eröffnung dieses Treffs, einem neuen Begegnungszentrum, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. gefördert und von der Stadt Bingen mit kofinanziert worden ist.
„Die Stadt Bingen begrüßt es, dass sich das Stift St. Martin als Senioreneinrichtung mit dem „Treff im Stift“ geöffnet hat. So ist ein Raum entstanden ist, in dem sich Menschen aller Generationen und Kulturen begegnen können.“ so Feser. Durch die Beheimatung des Treffs im Stift St. Martin könnten dort insbesondere Seniorinnen und Senioren aus der Binger Innenstadt Begegnungs-, Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten erhalten. Damit sich der „Treff im Stift“ zu einem Stadtteilzentrum weiterentwickeln könne, habe sich in enger Kooperation mit der Stadt Bingen und ihrem Seniorenbeirat ein offenes Netzwerk von Personen, Gruppen, Vereinen und öffentlichen Institutionen gebildet, um den neuen Raum mit Leben zu füllen. Hier könnten alle mitwirken und mitgestalten, die sich den Zielen des Treffs verbunden fühlen.
„Die Bürgerversammlung hat nicht nur den Zweck, die Bürgerinnen und Bürger aus der Binger Innenstadt über den Treff im Stift und seine Möglichkeiten zu formieren“, ergänzt Wolfgang Siebner, Einrichtungsleitung des Stift St. Martin und Sprecher der mit den bisherigen Kooperationspartnern gebildeten Lenkungsgruppe. Es gehe vielmehr darum, die Bürgerinnen und Bürger selbst nach ihren Bedarfen, Wünschen und Anregungen zu fragen und ihnen darüber hinaus auch Möglichkeiten zu bieten, das Leben in dem neuen Begegnungsraum und um ihn herum selbst mitzugestalten.
„Nicht zuletzt möchten wir vom „Treff im Stift“ aus in der Zukunft auch Aktivitäten der Nachbarschaftshilfe in der Binger Innenstadt gezielt entwickeln, fördern und unterstützen“, ergänzt Andrea Karsch, Mitarbeiterin im Sozialdienst des Stift St. Martin, die in den nächsten Monaten über das „Förderprogramm soziale Netzwerke in der Altenhilfe“ (SoNah) des Caritasverbands für die Diözese Mainz zur Quartiersmanagerin qualifiziert wird und die Bürgerversammlung moderieren wird.
Zur Bürgerversammlung eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse daran haben, die bereits vorhandenen Möglichkeiten und Angebote des „Treffs im Stift“ näher kennen zu lernen oder einfach Ihre Meinung dazu zu sagen und vielleicht sogar auch aktiv mitmachen möchten.
V.i.S.d.P.
Wolfgang Siebner, Heimleiter des Stifts St. Martin
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