
Stiftungsratsvorsitzender Oberbürgermeister Thomas Feser (rechts) und Heilig-Geist-Hospital-Geschäftsführer Harald Herzel (links) rahmen die Geehrten, Birgit Collin-Langen, MdEP und Reinhold Grethen ein
Quelle: Stadt Bingen
In seiner jüngsten Sitzung wählten die Mitglieder des Stiftungsrates des Heilig-Geist-Hospitals Oberbürgermeister Thomas Feser zum Stiftungsratsvorsitzenden.
Thomas Feser tritt damit die Nachfolge von Birgit Collin-Langen an, die dieses Amt seit dem Jahre 1996 inne hatte. Verabschiedet wurde Reinhold Grethen, der mit über 39 Jahren Mitgliedschaft im Stiftungsrat eine beeindruckende Bilanz seines ehrenamtlichen Wirkens vorweisen kann.
Entsprechend der Stiftungssatzung ist der jeweilige Oberbürgermeister mit seinem Amtsantritt Mitglied des Stiftungsrates, wie seine Vorgänger Dr. Horst Gebauer, Erich Naujack und Birgit Collin-Langen, bestätigten die Ratsmitglieder auch ihn im Amt des Stiftungsratsvorsitzenden. In seiner ersten Amtshandlung dankte Feser seiner Vorgängerin für ihr Engagement und die positive Weiterentwicklung des Hauses in ihrer Amtszeit. Diese sei geprägt gewesen von der Einrichtung des Ärztehauses, welches 2002 eröffnet wurde und der Sanierung und der Modernisierung des Krankenhauses. Das Wohlergehen der Stiftung sei ihr dabei stets Herzensanliegen und Motivation gewesen.
Mit über 39 Jahren Mitgliedschaft gehöre Reinhold Grethen zum „Urgestein“ der Heilig-Geist-Hospital-Stiftung, würdigte Thomas Feser das jahrzehntelange Wirken des ehemaligen Direktors der Mainzer Volksbank. Am 16.03.1973 wurde Reinhold Grethen in den Stiftungsrat gewählt und habe somit über zwei Generationen maßgeblich mitgearbeitet und für die Weiterentwicklung des Krankenhauses Verantwortung getragen. Drei Oberbürgermeister habe er dabei als Stiftungsratsvorsitzende erlebt und wichtige Weichenstellungen in der Krankenhausentwicklung mitgetragen. Angefangen von der Einrichtung der Fachabteilungen Anästhesie und Urologie über die Generalsanierung von Funktionsgebäuden und Zwischentrakt, dem 150 jährigen Jubiläum der Schwestern vom Hl. Karl Borromäus in Bingen bis hin zu den unterschiedlichen Gütesiegel und Zertifizierungen, für die sich Haus und die Mitarbeiter qualifiziert haben und ausgezeichnet wurden.
Wechsel in der Geschäftsführung und in der Chefarztnachfolge, all dies habe Reinhold Grethen in den fast vier Jahrzehnten seiner Tätigkeit im Stiftungsrat nebenberuflich und ehrenamtlich nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgestaltet. „Dafür möchte ich Ihnen im Namen des gesamten Stiftungsrates meine besondere Anerkennung und ein herzliches Dankeschön aussprechen. Ein so langes Engagement für unser Heilig-Geist-Hospital ist vorbildhaft und dies möchte ich besonders herausstellen“, so der junge Stiftungsratsvorsitzende Thomas Feser.
Zusätzliche Unterstützung erfährt der Stiftungsrat demnächst von Dr. Wolf-Dieter Gronki. Gronki, der sich selbst als der letzte ärztliche Dinosaurier bezeichnet und als Gründungsvater der Urologie in Bingen gilt, wird als medizinischer Berater dem Gremium zu Seite stehen, wie Thomas Feser bekannt gab.
„Ich freue mich ganz besonders, dass es gelungen ist mit Dr. Gronki einen so erfahrenen Mediziner gewinnen zu können, der zudem nicht nur mit dem Hospital sehr eng verbunden ist, sondern auch aufgrund seiner vielfältigen ehrenamtlichten Tätigkeiten ein ganz besonderes Faible für unsere Stadt hat,“ zeigte sich der Stiftungsratsvorsitzende überzeugt mit Gronki einen sehr guten Mitstreiter bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben gefunden zu haben.
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