Blick von Burg Klopp ins Binger Loch

CHANGING DREAM STREAMS - Monika Kropshofer und Elisabeth Bergner

Wednesday, 11. July 2012

Ausstellung im Museum am Strom vom 14.07. – 21.10.2012

Monika Kropshofer: Ohne Titel. Wernerkapelle in Bacharach, 2011, 105 x 75 cm, Mischtechnik auf Digitaldruck | Quelle: Museum
Monika Kropshofer: Ohne Titel. Wernerkapelle in Bacharach, 2011, 105 x 75 cm, Mischtechnik auf Digitaldruck
Quelle: Museum
Zwei Künstlerinnen setzen sich mit zwei Welterbe-Flusslandschaften auseinander: Monika Kropshofer lebt und arbeitet im Rheintal und Elisabeth Bergner hat ihre Wurzeln in der Wachau. Entstanden sind so über 30 neue mittel- und großformatige Arbeiten zu Motiven aus beiden Landschaften, die miteinander und untereinander in Dialog treten. Exemplarisch stellen sie verschiedene Aspekte der typischen Architektur und der gestalteten Landschaft dar, wobei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser schon seit Jahrhunderten faszinierenden und weltberühmten Regionen erforscht und einander gegenübergestellt werden.

Vor 13 Jahren haben die Künstlerinnen sich zufällig in Südfrankreich kennen gelernt. Obwohl sie sowohl in ihrer künstlerischen Arbeit als auch von ihrer persönlichen Entwicklung her aus verschiedenen Welten kommen, hat sich schnell eine Künstlerfreundschaft entwickelt: Es folgten gegenseitige Besuche, gemeinsames Arbeiten, u. a. in Frankreich, Deutschland und Österreich.
Elisabeth Bergner: ohne Titel. Wernerkapelle in Bacharach, 2011, 105 x 70 cm, Acryl auf Leinwand | Quelle: Museum
Elisabeth Bergner: ohne Titel. Wernerkapelle in Bacharach, 2011, 105 x 70 cm, Acryl auf Leinwand
Quelle: Museum

Beide arbeiten völlig unterschiedlich. Monika Kropshofer schafft durch Interventionen mit Techniken der Malerei/Zeichnung auf ihren eigenen Fotografien „virtuelle Installationen“, neue Realitäten durch subtile Verfremdungen und die Verflechtung von Abbild und Phantasie. Elisabeth Bergner reagiert auf die Fotografien und agiert, indem sie das Essentielle erspürt und dies mittels Form und Farben abstrahiert.

Die Idee zu diesem gemeinsamen Projekt haben die Künstlerinnen in den letzten 2 Jahren entwickelt. Das logistische Problem der räumlichen Trennung von ca. 900 km haben sie mit Engagement, Improvisation und Humor gemeistert. Sie haben sich gegenseitig die Landschaften, ihr jeweiliges Lebensumfeld, vorgestellt, sie zusammen erkundet. Das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung - die Dialoge, z.B. zur Loreley, Wernerkapelle, zu den Flusstälern oder zum Stift Melk - wird nun in der Ausstellung präsentiert.

Zu der Ausstellung unter Schirmherrschaft des Regierungsbeauftragten für das Welterbe, Herrn Kulturstaatssekretär Schumacher, erscheint ein 84-seitiger Katalog.
Im Frühjahr 2013 wird die Ausstellung im Museum Krems in Niederösterreich gezeigt. Stationen an weiteren Welterbestätten sind in Planung.

 

Kontakt

Abteilung Museum am Strom
Amt 40 Kulturamt
Anschrift Museumstraße 3
55411 Bingen am Rhein
Telefon 06721 184-353
Telefax 06721 184-359
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