Blick von Burg Klopp ins Binger Loch

Bürger fordern Verbreiterung der L 414

Friday, 03. February 2012

Bürgermeister Thomas Feser nimmt Unterschriftslisten entgegen

Walter Brandenburg (rechts) und Michael Stein (links) übergaben die Unterschriftenliste an Bürgermeister Thomas Feser | Quelle: Stadt Bingen
Walter Brandenburg (rechts) und Michael Stein (links) übergaben die Unterschriftenliste an Bürgermeister Thomas Feser
Quelle: Stadt Bingen
Der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende der CDU Bingen, Michael Stein, und der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Dromersheim Walter Brandenburg haben mit Baudezernent und Bürgermeister Thomas Feser in einem Gespräch die Notwendigkeit der Verbreiterung der L 414 außerhalb der Ortslage zwischen Büdesheim und Dromersheim erörtert. Zugleich legten sie Thomas Feser eine Unterschriftsliste mit rund 500 Unterschriften vor, in der die Verbreiterung der L 414 durch das Land als Bauträger für den Teilbereich der L414 vom Turbokreisel ab bis zur Autobahnüberführung eingefordert wird. Zudem hätte eine zweite Initiative in Ockenheim weitere 400 Unterschriften mit gleicher Intention gesammelt, wusste Walter Brandenburg dem Bürgermeister zu berichten.

Sowohl in Dromersheim als auch in Ockenheim herrsche in der Bevölkerung ein großes Interesse die L 414 zu verbreitern. In der Vergangenheit habe es im Begegnungsverkehr schon eine Vielzahl von Unfällen, selbst mit Todesfolge, gegeben und es käme immer wieder vor, dass sich begegnende PKWs und LKWs touchieren. Auch mit Bussen und schweren landwirtschaftlichem Gerät käme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Abgefahrene Spiegel seien dabei an der Tagesordnung und oftmals noch der geringste Schaden. Die Enge der bestehenden Fahrbahn lasse noch nicht mal einen Mittelstreifen zu, der erst ab einer gewissen Straßenbreite aufgebracht werden darf, die die L 414 in diesem Streckenabschnitt aber nicht aufweise. Daher die Initiative der Union, die durch die Unterschriftenaktion eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung erfährt, die Fahrbahn auf einer Länge von rund 1,2 Kilometer um einen Meter zu verbreitern.

Nicht nur, dass dann ein Mittelstreifen aufgebracht werden könnte, die Verbreiterung würde auch die latente Unfallgefahr im Begegnungsverkehr vermindern. Für Baudezernent Thomas Feser eine angemessene und finanzierbare Forderung, die keineswegs überdimensioniert sei.
Für ihn gibt es zudem noch ein weiteres gewichtiges Argument, das für eine Verbreiterung der Fahrbahn spricht. Mit dem Bau des Turbokreisels auf der B 9 in Büdesheim wird über die L 414 eine direkte Verbindung zur B 41 Kreisel Kutschereck geschaffen. Damit wird der Verkehr auf der L 414 deutlich zunehmen. Eine Einschätzung die auch der Landesbetrieb Mobilität teile und anlässlich einer Bürgerversammlung in Dromersheim schon mal durchblicken ließ. Dies würde die schon jetzt bestehende Gefahrensituation auf der L 414 erheblich verschärfen. "Zudem macht es keinen Sinn, dass wir nicht zuletzt auch 320.000 € städtischer Mittel in den Kreiselneubau gesteckt haben, um dann die Anbindung über die L 414 in ihrem jetzigen Zustand zu belassen", so Feser, der sich für mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auf der einzigen direkte Straßenanbindung des Stadtteiles Dromersheim an die Stadt Bingen ausspricht. Daher hat er dem zuständigen Innenminister in einem Schreiben angeboten, die Unterschriftenlisten persönlich nach Mainz zu bringen, um dort oder alternativ vor Ort bei einem Termin die Situation anzusprechen und Lösungsmöglichkeiten auszuloten.

 

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