Mäuseturm

Wirkungsstätten der heiligen Hildegard

Abtei St. Hildegard/ Eibingen
Hildegard von Bingen – Nachfolgejahre

Abtei St. Hildegard | Quelle: Benedikt Schinke
Abtei St. Hildegard
Quelle: Benedikt Schinke
Hildegard von Bingen gründete in Eibingen, bei Rüdesheim, ihr zweites Kloster. Heute leben hinter den mächtigen Klostermauern der um 1900 neu gegründeten Abtei St. Hildegard 55 Benediktinerinnen. Die Abtei St. Hildegard ist kirchenrechtlich das Nachfolgekloster der einst durch die hl. Hildegard 1148 und 1165 gegründeten Klöster Rupertsberg und Eibingen. Bis in die Zeit der Hildegard von Bingen reichen auch die geschichtlichen Wurzeln des Klosterweingutes zurück. Sehenswert in der neuromanischen Klosteranlage ist die in den Jahren 1907 – 1913 ausgemalte farbenprächtige Klosterkirche, eine bedeutendes Zeugnis der „Beuroner Kunstschule“.

Öffnungszeiten:
Die Kirche ist jederzeit zugänglich, täglich 5:00 – 20:00 Uhr, für Behinderte schwer zugänglich
Der Klosterladen ist geöffnet von Mo – Fr 9:30 – 12:00 Uhr, 14:00 – 17:00 Uhr

Nach individueller Anmeldung sind Kirchenführungen, Vorträge über die hl. Hildegard und über das Leben in der Abtei jederzeit möglich.
Katholische Pfarrkirche St. Hildegard mit Hildegard-Schrein
Hildegard von Bingen – ihre letzte Ruhestätte


Hildegardschrein | Quelle: Stadt Rüdesheim
Hildegardschrein
Quelle: Stadt Rüdesheim
Auf den Fundamenten des ehemaligen, 1165 von Hildegard von Bingen gegründeten Klosters befindet sich heute die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Hildegard. Diese wurde nach einem Brand 1932 bis ins Jahr 1935 unter Berücksichtigung früherer Stilelemente wiederaufgebaut.
In der Kirche wird der Hildegardis-Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Hildegard von Bingen aufbewahrt. Dieser Schrein wurde anlässlich des Jubliäumsjahres 1929 in Maria Laach und Köln angefertig.
Kloster Eberbach
Mittelalterliches Klosterleben

Kloster Eberbach | Quelle: Stiftung Kloster Eberbach
Kloster Eberbach
Quelle: Stiftung Kloster Eberbach
Das Kloster Eberbach zählt sicherlich zu einen der eindruckvollsten mittelalterlichen Sakralbauten aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Die 1136 erbaute Klosteranlage ist in allen wesentlichen Gebäuden voll erhalten und ist somit Beispiel für die Architektur und Formgebung eines Zisterzienserklosters auch zu Hildegards Zeiten.
Das gut erhaltene Kloster Eberbach diente schon als Filmkulisse für Filme wie „Im Namen der Rose“ und den im September erscheinenden Film von Margarethe von Trotta „Vision – aus dem Leben der Hildegard von Bingen“.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 € (während Ausstellungen innerhalb der Klausur 4,00 €)
Gruppen ab 10 Personen: 2,50 €
Jugendliche (12- 18): 1,50 €
Kinder: kostenlos
Studenten: 1,50 €
Schwerbehinderte: 1,50 €
Teilnahme an Regelführungen: 1,70 €
Regelführungen: Sa + So 14:00 Uhr
Museum am Strom
Hildegard von Bingen – Leben und Werk

Museum am Strom - Hildegard von Bingen | Quelle: Stadt Bingen
Museum am Strom - Hildegard von Bingen
Quelle: Stadt Bingen
Das Historische Museum am Strom – Hildegard von Bingen umfasst vier dauernde Abteilungen: „Römer in Bingen“, „Rheinromantik“, „Stadtgeschichte“ und „Hildegard von Bingen“. Eine großflächig angelegte Dauerausstellung geht ausführlich auf Leben und Werk der Hildegard von Bingen ein und porträtiert sie als facettenreiche Frau des Mittelalters. Überblickskarten, Musik und Modelle vermitteln Vergangenheit und lassen diese erlebbar werden. Zu der Dauerausstellung gehört seit der Landesgartenschau 2008 noch ein ca. 800 m² „Hildegarten“, der Hildegards wohl bekanntestes Werk, die „Physica“ vorstellt.

Öffnungszeiten :
Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Preise:
Normal: 3,- €
Ermäßigt: 2,- €
Familien: 6,- €
Gruppen: p. Pers. (10 ab Personen) 2,- €
Schulklassen: p. Pers.** 1,- €
Gruppenführungen*: 40,- €
Fremdsprachl. Führung*: 50,- €
Kombinationsführungen*: 50,- €
Schulklassen Führung**: 30,- €
Öffentliche Führungen* p. Pers. 1,50 €

* zzgl. Eintritt, nur mit Anmeldung möglich
** Eintritt p. Pers. entfällt bei Buchung einer Führung durch Schulklassen
Hildegarten am Museum am Strom
Hildegard von Bingen – Pflanzenkunde

Quellbrunnen im Hildegarten | Quelle: Stadt Bingen
Quellbrunnen im Hildegarten
Quelle: Stadt Bingen
Als ständige Ergänzung zur Hildegard von Bingen-Ausstellung im benachbarten Museum am Strom zeigt der Garten zahlreiche Pflanzen, die Hildegard in ihrer Naturkunde („Physica") beschrieben hat. In dieser bedeutenden Sammlung hat die gelehrte Benediktinerin beinahe 300 Kräuter, Sträucher und Bäume mit ihrer (Heil-) Wirkung auf den Menschen beschrieben. Leider ist das Werk nur in spätmittelalterlichen Abschriften überliefert, so dass heute niemand mehr den „Originaltext“ der Hildegard von Bingen kennt. Anders als in vielen populären Schriften zur so genannten „Hildegard-Medizin, die darüber schlicht hinweggehen, wird dieses Problem jedoch im Hildegarten thematisiert: Der "Quellenbrunnen" am Eingang setzt sich künstlerisch mit der Quellenüberlieferung der „Physica“ auseinander.

Eintritt: kostenlos
täglich geöffnet von 10:00 – 17:00 Uhr
Hildegard-Forum der Kreuzschwestern
Hildegard von Bingen – ihre spirituelle Botschaft für heute

Hildegard Forum | Quelle: Stadt Bingen
Hildegard Forum
Quelle: Stadt Bingen
Begegnungsstätte, Restauration, Heilkräutergarten, Ausstellungen, Vorträge

Das Hildegard - Forum ist ein Ort, der sich ganz der Vermittlung der Botschaften Hildegards von Bingen verpflichtet fühlt. In seiner Architektur gleicht das Forum dem in die Erde gelegten Weltenrad der heiligen Hildegard. Alles ist einladend und offen gestaltet.

Das Forum lädt ein zum feiern, meditieren, spielen, informieren und genießen. Tägliches Mittagsbuffet für Hungrige.
Rupertsberg
Hildegard von Bingen – Entstehungsort ihres Werkes

Modell des Klosters Rupertsberg | Quelle: Stadt Bingen
Modell des Klosters Rupertsberg
Quelle: Stadt Bingen
Hildegard von Bingen verlies zwischen 1147 und 1151 ihr Heimatkloster auf dem Disibodenberg und gründete an der Nahe ihr erstes Kloster auf dem Rupertsberg. Heute ist das Kloster Rupertsberg leider nicht mehr erhalten, da durch den Bau der Eisenbahn 1857 der Felsen, auf dem es stand, gesprengt wurde. Die wenigen Reste der Klosterruine, fünf Arkaden der Klosterkirche, wurden in einem Neubau integriert. Eine Besichtigung ist nur nach Voranmeldung und Führung möglich.
i: Tourist-Info Bingen, 184 200
Katholische St. Rochuskapelle 
Hildegard von Bingen – geistliche Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert


Rochuskapelle | Quelle: Stadt Bingen
Rochuskapelle
Quelle: Stadt Bingen
1666 im Pestjahr erbaut, ist die Rochuskapelle noch heute bedeutender Wallfahrtsort im Welterbegebiet.
Die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert mit Altären und Bildern aus der Klosterkirche in Eibingen ausgestaltet. Im Altar der Kapelle befindet sich noch heute eine Hildegard-Reliquie. Die Kapelle ist nur für Gottesdienste geöffnet.
Hildegard-Gedächtniskirche St. Rupertus und St. Hildegard

Unweit des ehemaligen Klosters der heiligen Hildegard auf dem Rupertsberg steht heute die kath. Pfarrkirche von Bingerbrück, die Hildegard-Gedächtniskírche.
Diese Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Kirche ist der heiligen Hildegard und dem heiligen Rupertus geweiht.

In der Kirche befindet sich ein kleiner Reliquienschrein mit Reliquien der heiligen Hildegard und des heiligen Rupertus.
Die Fenster im Kreuzschiff der Kirche stellen das Leben und Wirken der heiligen Hildegard dar.
Kaiserpfalz Ingelheim
Hildegard von Bingen – Mahnerin und politische Beraterin


Kaiserpfalz Ingelheim, Aula regia | Quelle: Kaiserpfalz Ingelheim
Kaiserpfalz Ingelheim, Aula regia
Quelle: Kaiserpfalz Ingelheim
1163 besuchte Hildegard von Bingen Friedrich I. Barbarossa in der Kaiserpfalz Ingelheim. Sie galt als langjährige Vertraute des Kaisers, wobei sie nicht davor zurück scheute, auch harsche Kritik an seiner Politik zu äußern.

Durch einen historischen Rundweg mit 18 Stationen können alle historisch-archäologisch relevanten Punkten im Kaiserpfalzgebiet erkundet werden.
Das Besucherzentrum und Museum bei der Kaiserpfalz informiert über die (Bau-) Geschichte der Pfalz

Öffnungszeiten:
Denkmalbereich der Kaiserpfalz ist jederzeit frei zugänglich
Besucherzentrum: 10:00 – 17:00 Uhr (1. April – 31. Oktober)
10:00 – 16:00 Uhr (1. November – 31. März)
Führungen: nach Terminabsprache möglich
GPS-Führungen möglich.
Edelstein-Erlebniswelt, Idar-Oberstein
Hildegard von Bingen – die Heilkraft der Steine

Faszinierende Edelsteingebilde und Mineralien locken nach Idar-Oberstein. Eine wirkliche Erlebniswelt mit Grotten, Wasserfällen, Brunnen – ein lohnendes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Öffnungszeiten:

Mo – Fr: 9:00 – 18:00 Uhr, ganzjährig
Sa: 10 �� 18:00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3 €
Kinder/ Jugendliche: 2 €
unter 6 Jahren Frei
Gruppen ab 15 Pers: 2,50 €

Gruppen ab 20 Personen erhalten kostenfrei Demonstrationen: Edelstein-Schleifen, Perleknüpfen, Testen der Edelstein-Energien, etc.
Edelsteinminen, Idar-Oberstein

Öffnungszeiten:
vom 15.3. – 15.9: täglich geöffnet von 10:00 – 18:00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5,60 €
Gruppen ab 10 Pers: 5,00 €
ermäßigt; 2,50 € 
Klosterruine Disibodenberg (mit Museum)
Hildegard von Bingen – Leben in der Klause

Mit 14 Jahren zog Hildegard von Bingen in die Frauenklause am Kloster Disibodenberg ein, wo sie ihre Ausbildung erhielt und 1141 mit dem Verfassen ihres ersten theologischen Werkes „Scivias- Wisse die Wege des Herrn“ begann.
Die Ruine des ehemaligen Klosters der Hl. Hildegard liegt in reizvoller Umgebung zwischen den Flüsschen Glan und Nahe. Eingebettet in den romantischen Park, den der berühmte Heidelberger Gartenbauinspektor und Gartenkünstler Johann Metzger Mitte des neunzehnten Jahrhunderts schuf, liegt sie auf dem Plateau des Berges.
Beim Rundgang durch die Klosterruine erkennt man noch deutlich den Grundriss der klösterlichen Gebäude. Durch die Pforte eingetreten liegen gut erkennbar Kirche, Kreuzgang und Kapitelsaal der Benediktiner sowie spätere zisterziensische Großgebäude.

Öffnungszeiten:
Die Klosterruine ist durch ein Drehkreuz mit Kassenautomaten besuchbar.

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