Das Veranstaltungsprogramm zum Hildegard-Herbst wird im Mai 2012 erscheinen.
zum Vormerken:

Pianistin Marie-Luise Hinrichs
Quelle: privat
Samstag, 22. September 2012
20:00 Uhr
Rheintal-Kongresszentrum
Klaviergesänge mit Marie-Luise Hinrichs
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2005 begegnete Hildegard von Bingen der Pianistin Marie-Luise Hinrichs zum ersten Mal. Sie las das Buch „Vision“ und war sofort davon gefesselt. Ein halbes Jahr lang mehrmals täglich hörte sie das Lied „O virga mediatrix“. Die Musik hat heilende Wirkung. Sie ist fließend, überaus frei und natürlich sowie für ihre Zeit ungewöhnlich groß im Ambitus. Sie umfängt den ganzen Kosmos und ist wie ein Echo des Kosmos - des Himmels und der Sterne hier auf unserer Erde.
Und da Marie-Luise Hinrichs keine Sängerin ist, begann sie die Lieder der Hildegard von Bingen für Klavier umzuschreiben. Dadurch sind die Klaviergesänge entstanden.
Auch George Iwanowitsch Gurdjieffs Musik führt uns zu völlig anderen Kulturen und Ländern.
George Iwanowitsch Gurdjieff war Sohn einer armenischen Mutter und eines griechischen Vaters. Sein Geburtsdatum ist unbekannt- etwa zwischen 1866-1877. Er unternahm lange Reisen nach Zentralasien, Europa und Nordafrika und war auf der Suche nach spirituellen Orten. Zusammen mit dem Komponisten und Pianisten Thomas de Hartmann schuf Gurdjieff 1924-27 zahlreiche Klavierwerke, die auf den musikalischen und spirituellen Eindrücken seiner Reisen basierten. Auszüge davon präsentiert Marie-Luise Hinrichs in ihrem Konzert.
„Mit ihren „Klaviergesängen“, ihren eigenen Klavierbearbeitungen der Kompositionen der mittelalterlichen Mystikerin Hildegard von Bingen, setzte Marie-Luise Hinrichs einen pianistischen Akzent in eine völlig neue Richtung.
Ihren ersten Klavierunterricht erhielt Marie-Luise Hinrichs mit 7 Jahren. Ihre Karriere begann bereits 14-jährig, als sie mit Mozarts Klavierkonzert in C-Dur (KV 467) öffentlich auftrat. Das Studium absolvierte Marie-Luise Hinrichs an den Musikhochschulen Hamburg bei Yara Bernette, Essen bei Hubert Juhre und Köln bei Pavel Gililov, dem sie unter anderem die Entwicklung ihres individuellen, äußerst sensiblen und warmen Klavierklangs verdankt.
Pressestimmen wie Fono Forum, Le Figaro oder die FAZ heben immer wieder ihren gesanglichen und runden Klang, ihre besondere Sensibilität, ihre enormen Schattierungsmöglichkeiten sowie ihre Stilsicherheit und ihr temperamentvolles Klavierspiel hervor.
Programm: „Klaviergesänge“
Impressionen und Bearbeitungen von Werken von Hildegard von Bingen sowie Kompositionen von George Ivanowitsch Gurdjieff