Die Agenda 21 lebt von der Bürgerbeteiligung und bedarf breiter Unterstützung. Dialog, Öffentlichkeitsarbeit und Projekte sollen zu den Veränderungen, die eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt sichern können, ermutigen.
Der Rat der Stadt Bingen hat in seiner Sitzung am 27. Januar 2000 einstimmig daher folgende Dialogvereinbarung beschlossen:
Dialogvereinbarung zum Umgang mit Beschlussvorlagen:
- Die Arbeitskreise erstellen für ihre Themenbereiche Handlungskonzepte.
- Die Ergebnisse werden im Agendakreis erörtert: Der Agendakreis koordiniert die Arbeit der Arbeitskreise und soll aus folgenden Vertretern bestehen:
- Stadtverwaltung
- FH Bingen
- je 2 Vertreter der Arbeitskreise
- Vertreter der Fraktionen / Parteien
- 1 Verantwortlicher für Pressearbeit
- Die Ergebnisse des Agendakreises gehen an die Umweltabteilung der Stadtverwaltung. Diese fertigt die Beschlussvorlage und reicht sie beim zuständigen Ausschuss ein. Eine Kommunikation zwischen dem Ausschuss und der Arbeitsgruppe wird durch die Anhörung eines Vertreters des Agendakreises als Vertreter berührter Bevölkerungskreise gemäß § 35 Abs. 2 Gemeindeordnung ermöglicht.
- Der Ausschuss / Stadtrat berät und entscheidet über die Vorlagen. Wird in den Beratungen der städtischen Gremien deutlich, dass eine Beschlussempfehlung keine Mehrheit findet, wird dies vor der endgültigen Beschlussfassung in jedem Fall mit dem Agendakreis bzw. dem zuständigen Arbeitskreis erörtert um ggfls. eine einmalige Überarbeitung zu erreichen.